C1: 4:3 Sieg gegen ESG!

18.05.2019

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Mit einem ebenso umkämpften wie auch letztendlich verdienten 4:3 Auswärtssieg bei der ESG 99/06, konnten unsere Jungs den Drittletzten Tabellenplatz sichern. Gleichzeitig hielten sich unsere Platznachbarn vom ETB Schwarz-Weiß Essen schadlos am FC Saloniki und gewannen ihre Partie mit 13:1. Damit reichen die bisher gewonnenen 14 Punkte aus, um auch nach am letzten Spieltag Platz 12 und damit vielleicht auch den letzten Nichtabstiegsplatz zu halten. Wir werden es sehen und können nur abwarten. 

Die Mannschaft begann schläfrig und lag nach wenigen Minuten bereits mit 2:0 zurück. Dafür sorgten ein großzügiger Elfmeter und ein schöner Volleyschuss aus nächster Distanz. Daniel war ohne Chance, wie auch unsere gesamte Truppe. Die ersten Minuten ließen nichts Gutes erwarten. Mit zunehmender Spieldauer wurde man mutiger und sicherer in den Aktionen. Gleichzeitig verfiel unser Gegner in den Hochmut des Führenden und offenbarte dadurch eklatante Mängel in der Abwehrarbeit. Es reichten zwei lange Bälle auf Rico in die Spitze und schon stand es 2:2. Danach konnte man das Spiel offener und sogar mit leichten Feldvorteilen für den ESC gestalten. Dann war Pause.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit fiel dann das 3:2 für die ESG. Doch was schon in der ersten Halbzeit Gift für die Truppe von der Hubertusburg war, trat wieder ein. Im Gefühl des nun sicheren Sieges, leistete man sich wieder unglaubliche Abwehrschwächen und verstand einfach nicht, dass lange Pässe auf eine Rakete wie Rico bei gleichzeitig eigenen Befähigungslücken zu Gegentoren führen. Und somit stand es 3:4 aus Sicht des Gastgebers, der im Anschluß nichts mehr auf die Kette bekam und Glück hatte, nicht mit 3:6 hinten zu liegen. Erst nagelte Issa den Knicker unter die Latte und kurz später war es wieder Rico, der dem Torwart den freien Ball wegspitzelte und einschoß. Dieses Tor gab der Schiri nicht und hatte dafür sicher seine Gründe.

Die Schlussphase war eine konzentrierte Abwehrleistung, die man mit Geschick und Glück überstand. Dann war Schluss und ein insgesamt verdienter Sieg eingefahren. Warum der von mir persönlich sehr geschätzte ESG Trainer eher abfällig davon sprach, nur gegen einen Mann verloren zu haben, lass ich ihm aus der Enttäuschung heraus mal durchgehen. Die Mannschaft hat über weite Strecken gut mitgespielt und für Arroganz und Fehleinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit, kann man die Jungs nicht verantwortlich machen.

mabü